Ernährung heute



„Vertraue keinem Lebensmittel für das Werbung gemacht wird!“


Der Ausspruch von Dr. med. Max Otto Bruker ist heute so aktuell wie nie zuvor.


Viele Menschen spüren lange bevor Sie es wissen, dass Ihr Essverhalten eine wesentliche Rolle in Bezug auf Ihr körperliches und seelisches Wohlbefinden spielt. Sie machen sich auf den Weg, aber aufgrund der unzähligen unterschiedlichen Informationen kehren sie frustriert zum alten Trott zurück.


Einige schaffen es, sie greifen als belesene Mischköstler zu anderen Nahrungsmitteln oder werden zum Vollwertler, Vegetarier, Veganer oder Rohköstler. Manche finden sich bei den Clean-Eating-Befürwortern oder in der Paleo-Szene wieder.


Pellkartoffel-Buchweizenbrot mit Giersch- o. Knoblauch- o. Tomaten-Diip


Sommerliche Tomaten-Suppe mit Sesamstick

Kidneybohnen-Eintopf mit wilden Tomaten, Reis und glutenfreiem Brötchen

Linseneintopf mit selbstgemachtem Knäckebrot

All diese Ernährungsformen können, sofern man berücksichtigt was man in welcher Qualität, Quantität aber auch Häufigkeit isst, wo man auf der Welt wohnt, welchen Lebensumständen und Vorbelastungen der Körper ausgesetzt war oder ist,  eine gute Ernährungsweise für den einen oder anderen Menschen darstellen. 


Aber es kommt nicht nur darauf an dem Organismus alle wichtigen Makro- und Mikronährstoffe zur Verfügung zu stellen, - ggf. zeitweise auch in Form von Supplements - sondern der reibungslose Ablauf der Verstoffwechselung spielt ebenfalls eine Rolle.


Die Resorptionsfähigkeit ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Hat man z.B. eine schwache Magensäure oder einen gestörten Darm, kann der Organismus die Nahrungspartikel nicht aus­reich­end aufspalten und aufnehmen.



Pizzaboden aus roten Linsen mit Auflage nach Wahl


Grünkohleintopf mit Süßkartoffel-Pastinakenwürfel, Paprikastreifen, gekeimten Sonnenblumenkernen und Rettichschnee


Führen wir ein bewegungsarmes Leben, kann unser Lymphsystem nicht richtig arbeiten usw.


Selbst eine gezielte Supplementation nützt uns nichts, wenn der Wirkstoff nicht bis in die Zelle gelangen kann. Und zu guter Letzt, sagt der Nachweis bestimmter Mineralien im Blut rein gar nichts über die Versorgung im intrazellulären Raum aus. Wenn die Nährstoffe nicht bis in die Zelle gelangen können, helfen auch Superfoods nicht.

 

Hinzu kommt, dass die wenigsten von uns sich wirklich Gedanken machen was sie essen. Es passiert eher aus Gewohnheit und oftmals entscheidet auch der Zeitfaktor was wir schnell mal zwischendurch, nebenher oder in Stressphasen essen. Mit unseren Autos gehen wir da eindeutig behutsamer um, oder würden Sie wissentlich minderwertigen Sprit oder gar Diesel in Ihren Benziner füllen?


Welche Ernährungsphilosophie wir auch betreiben, jede hat so ihre Tücken.


Mischköstler essen oftmals zu viele Weißmehlprodukte. Frutarier hingegen laufen u.a. Gefahr eine Fettleber zu entwickeln. Manche Veganer greifen nahezu täglich zu nachempfundenen industriell stark verarbeiteten Produkten und einige Vegetarier ernähren sich ebenfalls einfallslos und werden zum Puddingveggie.


Dagegen vergessen die meisten Paleo-Anhänger, dass der Fleischanteil in Ihrer gewählten Ernährungsform eher aus Innereien und Knochenmark bestehen sollte und die Clean-Eating-Trendler lassen, durch die empfohlenen 6 Mahlzeiten am Tag, den Verdauungstrakt nie zur Ruhe kommen.


Egal welche Ernährungsform wir wählen, unsere Teller sind gut gefüllt, aber unsere Körper erleiden trotzdem einen Mangel. 


Unser Organismus ist imstande diesen Zustand über lange Zeit hinweg zu kompensieren. Er bedient sich aus unseren Mineral­stoffdepots (z.B. aus den Knochen, Haarböden und Gefäßwänden). Sind auch diese Speicher geleert wird es langsam eng.

 

Energieverlust, Antriebslosigkeit, ständige Müdigkeit, Unzufriedenheit, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Muskelkrämpfe, dünne Haare, brüchige Fingernägel, Gelüste wie Zuckerhunger oder Kohlenhydratvöllerei, fehlende Lebensfreude, Übergewicht, Stoffwechselanomalien uvm. können Ihren Ursprung in einer Unterversorgung der Körperzellen haben. 


Die gute Nachricht ist, vitalstoffreiche Lebensmittel lassen sich in jede Ernährungsform integrieren. Sie befähigen unseren Körper sich von den Strapazen der vergangenen Jahre zu erholen und schmecken auch noch lecker!


Zucchini-Spaghetties mit Beluga-Keimlingen in Mandel-Zitronen-Soße



Frisch gepresste Gemüsesäfte und mittig
Ingwer-Kurkuma-Zitronen-Shot

Spargelspitzen...

Blumenkohlsalat mit Sesam- und Senfsprossen 

und einem Avocado-Basilikum-Dip


Natürlich passiert dies nicht über Nacht. Nichtsdestotrotz berichten etliche Menschen bereits nach 3 Wochen von einem erholsameren Schlaf und mehr Schwung. Nach und nach verbessert sich das Hautbild, die Haare werden voller, der Bauch flacher, Sodbrennen verschwindet, die Bewegungsfreude und positive Einstellung zum Leben kehren zurück.


Jeder Mensch ist individuell. Ausschlaggebend für eine nachhaltige Veränderung sind der richtige Ansatz und der eigene Wille. Häufig reicht es schon aus, Kleinigkeiten im Essverhalten zu ändern.


Hirsequiche mit gekeimten Saaten und Pastinaken, Erbsen, Pilzen


Das Basenfasten kann ein idealer Einstieg sein, um ein über Jahrzehnte hinweg praktiziertes und liebgewonnenes Essverhalten zu durchbrechen und eine gesündere Kost zu etablieren.


Schon kurze Zeit nach der Comfort-Food-Abstinenz ist unser Körper befähigt, seine eingelagerten Depots aufzulösen und sich mittels Autophagie (Selbstreinigungsprozess unseres Körpers der unter bestimmten Umständen einsetzt) Schritt für Schritt zu erneuern.


Alleine scheint es zu kompliziert die etablierte Routine ist zu verlockend. Je nachdem was für ein Typ Sie sind, passt das Step by Step-Programm mit kleinen leicht umsetzbaren Veränderungen oder die große Wende, wo Sie mit voller Kraft Ihr Ziel avisieren.


Alleine das Wissen, dass jemand mit Rat und Tat, motivierend und mit viel Herzblut im Hintergrund steht, wird sich als wesentlich herausstellen, um das selbstgesetzte Ziel erreichen und halten zu können.


Unser Körper ist ein hochkomplexes System. Wenn wir das begreifen, können wir mit den Komponenten Ernährung und Bewegung die beste Version von uns selbst werden.


Egal ob Sie 30, 40, 50, 60, 70 oder älter sind - es lohnt sich immer, sie können dabei nicht verlieren, aber enorm an Lebensqualität gewinnen.


Sie ahnen es wahrscheinlich schon, die Ernährung ist nur ein Teil. Ohne regelmäßige Bewegung ist eine Ernährungsumstellung nur halb so effektiv.


Bewegung verbessert unsere Durchblutung und damit die Nährstoffaufnahme und den Abtransport des Zellmülls. Durch Bewegung wird unser Immunsystem gestärkt, der Fett- und Zuckerstoffwechsel angekurbelt und Stress abgebaut. Um die vorgenannten Effekte zu erzielen, muss man nicht zum Hochleistungssportler mutieren.


Es ist mehr die Regelmäßigkeit die zählt. Heute ein zügiger Wald-Spaziergang, morgen ein bisschen Radfahren, Joggen, Walken oder Schwimmen.


Gerne helfe ich Ihnen eine Bewegungsform zu finden, die Ihnen Spaß macht. Wie wäre es zum Beispiel,  mit einem Zimmer-Trampolin? Dieses familienfreundliche Sportgerät, kann von jeder Altersgruppe in der selbstgewählten Intensität, tageslicht- und wetterunabhängig genutzt werden. 


Hier finden Sie meinen Erfahrungsbericht:




Dieses Pralinenglas ist gefüllt mit Nährstoffen - es gibt viele wirklich gute Alternativen zu gekauften Zuckerbomben!