Milch


MILCH ist gesund!


Ich spreche hier von Rohmilch, von glücklichen Kühen, die in kleinen Herdenverbänden, auf einer natürlich bewachsenen Wiese leben. Ohne Anti­biotikagaben, genetisch verändertem Kraft­futter, künstlich herbeigeführter Dauer­schwanger­schaft, Euterentzündung und Melkkarussel.


Die Milch von den Hochleistungsmaschinen, die von außen noch wie eine Kuh aussehen, hat nichts mehr mit der Milch gemein, die von unseren Großeltern in Maßen genossen worden ist.

Neben der immer häufiger auf­tretenden Laktose­intoleranz, beobachten viele Menschen, dass sich ihr Hautbild wesentlich verbessert, wenn sie auf Milcherzeugnisse verzichten.


Des Weiteren hat sich herausgestellt, dass von dem vielumworbenen hohen Calciumgehalt der Kuh­milch nicht mehr viel übrigbleibt, nachdem unser Organismus sie aufwendig und säurebildend verstoffwechselt hat. Der Großteil des enthaltenen Calciums dient direkt zur Pufferung der Säuren und wird wieder ausgeschieden. 



Yoghurtähnliche Creme mit Gartenschätzen

Milch aus gekeimtem Hafer - als Pudding, Himbeermilch oder pur

Sahneähnliche Creme 



Maroni-Porridge, 2 Handvoll TK-Beeren und etwas Pflanzenmilch

Einfach herzustellende Milch-Alternativen: Cashewmilch

Erdmandelmilch und gekeimte Sonnenblumenkernmilch

Vegane Creme-Variationen   

Mandelmilch-Kakao mit Paranüssen und Kakaonibs        

Der immer noch festverankerte Irrglaube, dass Tiermilch wichtig ist, um die Knochengesundheit sicher zu stellen ist längst wiederlegt. Es ist es kein Geheimnis mehr, dass in Ländern in denen kaum Kuhmilch konsumiert wird, die Rate an Osteoporose Erkrankungen am niedrigsten ist.


Weiter sehen Studien der Harvard University einen Zusammenhang zwischen den Konsum von extrem hormonhaltiger Milch (die Milch von trächtigen Kühe ist „hormonüberschwemmt“) als klares Indiz für die Häufigkeit hormonbedingter Krebserkrankungen. 


Wenn man sich die Formen der Haltbarmachung der Milch ansieht, wird schnell klar, dass dieses Produkt nichts mehr mit einem wertvollen Lebensmittel gemein hat.


Bei der Ultrahocherhitzung z.B., wird die bis auf 150° erhitzte Milch nicht nur der meisten Vitamine und Enzyme beraubt, sondern die enthaltenen Eiweiße und Fette sind nach dieser Prozedur denaturiert und somit unverwertbar und teilweise schadhaft für unsere Körper.


Um das Aufrahmen zu verhindern wird die Industrie-Milch homogenisiert. Bei diesem Verarbeitungsprozess werden die Fettkügelchen zertrümmert. Gelangen die stark verkleinerten Moleküle direkt ins Blut, weil wir vielleicht an einem Leaky-Gut-Syndrom leiden, die Darmwand-Stabilität noch nicht ausgereift (bei Kindern) oder die Darmwand aus anderen Gründen angegriffen ist, werden sie von unserem Immunsystem als Fremdsubstanz eingestuft. Es kommt zu einer Antikörperbildung und einer allergischen Reaktion. 


 

Weiter scheint es erwiesen, dass es durch die zertrümmerten Fettmoleküle nebst dem anheftendem Enzym Xanthinoxydase zu arteriosklerotischen Veränderungen der Gefäßwände kommt.

Bluthochdruck und Herz-Kreislauferkrankungen können folgen. Diese Erkrankungen sind laut dem Ärzteblatt Feb. 2019 immer noch die häufigste Todesursache in Deutschland.


Ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass der DEMETER Verband (Bioverband mit den höchsten Anforderungen an seine Mitglieder) weder die Sahne noch die Butter homogenisiert in den Handel entlässt. Das Aufrahmen wird als Qualitätsmerkmal gesehen. Sie entscheiden beim Einkauf wie stark verarbeitet Ihre Milchprodukte letztendlich sind.


Eine selbstgemachte Pflanzenmilch ist eine gesunde und schmackhafte Alternative, mit der man seinen Speiseplan um viele Vitalstoffe ergänzen und seinen Körper ganz nebenbei entlasten kann. Lecker, gesund und schnell zubereitet.


Vegane Frucht-Puddings mit Chiasamen, Hafer- oder Cashewmilch 

Gekeimter Nackthafer, gekeimte Sonnen­blumenkerne, aktivierte Nüsse, 

 

Rosinen, Granatapfelkerne und Mandelmilch

 

 

Auch wenn die Pflanzenmilch aus dem Supermarkt  wesentliche Vor­tei­le gegenüber der Kuhmilch mitbringt, sollte man nicht vergessen, dass sie einen industriell geprägten Verarbeitungsprozess durchlaufen hat. Bei der Herstellung von z.B. Hafer- oder Reismilch, werden die Körner gekocht, Meersalz, Sonnenblumenöl und häufig auch technische Enzyme zugesetzt.


Die meisten Hersteller verwenden mittlerweile diese Enzyme. Sie bauen die enthaltene Stärke zu Zucker ab. Die Milch erhält dadurch einen süßen Geschmack, ohne dass ein Süßungsmittel auf der Verpackung deklariert werden muss!


Grundsätzlich kann man sagen, dass es sicherlich besser ist, eine gekaufte Pflanzenmilch zu trinken als eine konventionell hergestellte Tiermilch.


Allerdings ist sie zuckerreich, bringt kaum Nährstoffe mit, wirkt säurebildend, kann Transfette enthalten und wird oftmals in einer aluminiumbeschichteten Verpackung angeboten.


Sie haben es in der Hand; eine selbsthergestellte Pflanzenmilch ist wohltuend und macht glücklich


- auf jeden Fall glücklicher, als jede industriell gehaltene Kuh es je sein könnte! Wenn Sie tierische Produkte verwenden möchten, dann tun Sie Ihrer Gesundheit und den Tieren einen großen Dienst, indem Sie sich für Bioqualität entscheiden. Biokühe dürfen auf die Weide, werden sojafrei ernährt und bleiben von unnötigen Antibiotikagaben verschont. 


Nehmen Sie sich einmal die Zeit und gucken einer Kuh bewusst in die Augen, vielleicht reicht das schon aus,

um keine Supermarktmilch und kein Billigfleisch mehr zu kaufen.